1. Geltung der Bedingungen

1.1 Die nachfolgenden AGB und Nutzungsbedingungen gelten ausnahmslos für die Rechtsbeziehung zwischen der Firma INTERSERV ONE, Inh. Yannick Butzke mit Sitz in Trier, (Nachfolgend »Anbieterin« genannt) und den Nutzern der Onlineangebote und Dienste.

1.2 Die Anbieterin erbringt die Leistungen ausschließlich auf der Grundlage dieser Geschäftsbedingungen. Abweichenden Einkaufs- oder sonstigen Bedingungen des Vertragspartners wird hiermit ausdrücklich widersprochen.

1.3 Nebenabreden, Zusicherungen und sonstige Vereinbarungen sowie änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

1.4 Die Widerrufsbelehrung sowie die Datenschutzbestimmungen, online abrufbar unter www.prepaid-servers.com sind Bestandteil unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2. Zustandekommen des Vertrages

2.1 Durch absenden der Bestellung unterbreitet der Kunde gegenüber der Anbieterin ein Angebot auf Abschluss eines Vertrages. Er ist an sein Angebot für die Dauer von 1 Woche nach Eingang des Vertrages bei der Anbieterin gebunden.

2.2 Der Vertag kommt zustande, wenn die Anbieterin die Annahme des Antrages innerhalb dieser Frist schriftlich bestätigt hat oder mit der tatsächlichen Ausführung der Leistungen beginnt.

2.3 Angebote der Anbieterin sind stets freibleibend und unverbindlich. Die Anbieterin kann den Vertragsabschluss von einer Vorauszahlung abhängig machen.

3. Vertragslaufzeit, Kündigung

3.1 Jeder Vertrag wird auf Prepaid-Basis geschlossen und hat eine unbestimmte Laufzeit. Die Zahlung erfolgt im Voraus für die von Ihnen gewählte Laufzeit. Erfolgt keine weitere Vorauszahlung bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit, endet der Prepaid-Vertrag mit Ende der Laufzeit automatisch. Es bedarf keiner Kündigung.

3.2 Der Prepaid-Vertrag kann durch Sie jederzeit ohne Einhaltung von Fristen beendet werden. Eine Erstattung von Restguthaben oder Vergütung der Restlaufzeit erfolgt nicht.

3.3 Eine Auszahlung von (Rest-)Guthaben ist grundsätzlich nicht möglich.

3.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

4. Pflichten der Anbieterin / Leistungsumfang

4.1 Die Anbieterin bietet dem Kunden den Zugang zu der bestehenden Kommunikations-Infrastruktur, die Bereitstellung von Speicherplatz auf einem Server, die Nutzung von Mehrwertdiensten, die Wartung und Administration von Datenverarbeitungsanlagen und Kommunikationsinfrastrukturen an. Einzelheiten und Umfang der Leistungen ergeben sich abschließend aus dem schriftlichen Hauptvertrag sowie der Produktinformationsseite.

4.2 Soweit die Anbieterin entgeltfrei zusätzliche Dienste und Leistungen außerhalb der vertraglichen Vereinbarung erbringt, können diese jederzeit eingestellt werden. Ein Minderungs- oder Schadensersatzanspruch des Kunden oder ein Kündigungsrecht ergibt sich daraus nicht.

4.3 Die Anbieterin ist berechtigt, das sich aus dem Vertrag ergebende Leistungsangebot zu ändern, zu reduzieren oder zu ergänzen sowie den Zugang zu einzelnen Leistungen aufzuheben, wenn und soweit hierdurch die Zweckerfüllung des mit dem Kunden geschlossenen Vertrages nicht oder nicht erheblich beeinträchtigt wird. Die Kunden sind rechtzeitig darüber zu informieren.

4.4 Datensicherung und Schutz vor Datenverlust: Das Datensicherungskonzept der Anbieterin umfasst redundante Speicherhardware sowie stetiges Monitoring der Systeme. Der Obliegenheit zur Datensicherung wird durch die Anbieterin mit bestem Wissen und Gewissen Rechnung getragen. Der Verlust von Daten durch höhere Gewalt und unvorhersehbare Ereignisse kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es wird daher die regelmäßige Erstellung von externen Backups durch den Kunden ausdrücklich empfohlen.

5. Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

5.1 Der Kunde ist verpflichtet, die Dienste der Anbieterin sachgerecht zu nutzen. Insbesondere ist er verpflichtet,

5.1 a) die Anbieterin unverzüglich über änderungen der vertraglichen Grundlagen zu informieren;

5.1 b) Die Zugriffsmöglichkeiten auf die Dienste nicht missbräuchlich zu nutzen und rechts- und/oder gesetzwidrige Handlungen zu unterlassen. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt

  • die Leistungen anderer Teilnehmer der Dienste unberechtigt zu nutzen,
  • nicht im Vertrag zwischen der Anbieterin und dem Nutzer vereinbarte Dienste unberechtigt zu nutzen,
  • Passwörter, E-Mails, Dateien o.ä. anderer Teilnehmer der Dienste oder des Systemoperators zu entschlüsseln zu lesen oder zu ändern,
  • einzelne Anwendungen lizenzierter Anwendungssoftware über die Dienste unberechtigt zu verbreiten,
  • Kommunikationsdienste zu unterbrechen oder zu blockieren, etwa durch überlastungen, soweit dies vom Nutzer zu vertreten ist,
  • strafbare Inhalte jeglicher Art über Dienste der Anbieterin zu verbreiten oder zugänglich zumachen,
  • Dies gilt insbesondere für pornographische, gewaltverherrlichende Inhalte oder solche, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet sind sowie für Propagandamittel und Kennzeichen verfassungswidriger Parteien und Vereinigungen oder ihrer Ersatzorganisationen,
  • sich oder Dritten pornographische Inhalte zu verschaffen, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Gegenstand haben.
  • Im Falle vertraglicher Zuwiderhandlung (insbesondere o.g. Punkte) erstattet der Nutzer der Anbieterin entstandenen sachlichen und personellen Aufwand sowie entstandene Auslagen.

5.1 c) die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und behördlicher Auflagen sicherzustellen, soweit diese gegenwärtig oder künftig für die Teilnahme am Netz der Anbieterin einschlägig sein sollten;

5.1 d) den geltenden Bestimmungen des Datenschutzes und den anerkannten Grundsätzen der Datensicherheit Rechnung zu tragen und diese zu befolgen;

5.1 e) der Anbieterin erkennbare Mängel oder Schäden unverzüglich anzuzeigen (Störungsmeldungen) und alle Maßnahmen zu treffen, die eine Feststellung der Mängel oder Schäden und ihrer Ursachen ermöglichen oder die Beseitigung der Störung zu erleichtern und zu beschleunigen;

5.1 f) nach Abgabe einer Störungsmeldung der Anbieterin die durch die überprüfung seiner Einrichtungen entstandenen Aufwendungen zu ersetzen, wenn und soweit sich nach der Prüfung herausstellt, dass eine Störung im Verantwortungsbereich des Kunden (außerhalb des definierten Vertrags- und Leistungsumfanges) vorlag.

5.2 Verstößt der Kunde gegen die in Absatz 1 Lit. b) und c) genannten Pflichten, ist der Anbieterin sofort und in den übrigen Fällen nach erfolgloser Abmahnung berechtigt, das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen.

5.3 Einzelheiten des Zusammenwirkens der Anwender untereinander können im Wege einer Benutzerordnung partnerschaftlich vereinbart werden.

5.4 In den Fällen des Absatzes 1 Lit. c) ist die Anbieterin neben der Berechtigung zur fristlosen Kündigung befugt, bei Bekanntwerden eines Verstoßes des Kunden in der dort ausgeführten Art mit sofortiger Wirkung den Zugang zu den sich aus dem Leistungsumfang ergebenen Dienste zu sperren.

6. Nutzung durch Dritte

6.1 Eine direkte oder unmittelbare Nutzung der Dienste durch Dritte ist gestattet. Der Kunde darf die Leistungen für seine Zwecke verwenden, weiterverkaufen und untervermieten. Dieser hat Dritte ordnungsgemäß in die Nutzung der Dienste einzuweisen. Der Kunde steht der Anbieterin gegenüber für die Einhaltung der vertraglichen Bestimmungen durch den Dritten in der gleichen Weise ein, wie er selbst für deren Einhaltung einzustehen hätte.

6.2 Der Kunde hat auch die Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung gestellten Zugriffs- und Nutzungsmöglichkeiten durch Dritte entstanden sind. Gleiches gilt im Falle der unbefugten Nutzung der Dienste durch Dritte, es sei denn der Kunde weist nach, dass die unbefugte Nutzung durch eine Umgehung oder Aufhebung der Sicherungseinrichtungen durch die Anbieterin erfolgt ist, ohne dass er diese zu vertreten hat.

7. Zahlungsbedingungen

7.1 Die in den jeweiligen Angeboten angeführten Preise stellen Gesamtpreise dar. Sie beinhalten alle Preisbestandteile einschließlich aller anfallenden Steuern.

8. Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrecht, Leistungsstörung

8.1 Gegen die Ansprüche der Anbieterin kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen aufrechnen. Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen solcher Gegenansprüche zu, die aus demselben Vertragsverhältnis resultieren wie diejenigen Ansprüche, denen das Zurückbehaltungsrecht entgegengehalten wird.

8.2 Schadensersatzansprüche aufgrund von Liefer- und Leistungsstörungen sind ausgeschlossen, soweit diese durch die Anbieterin nicht aufgrund von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten sind.

8.3 Dauert eine Störung der Anbieterin – Leistungen, die erheblich ist, länger als eine Woche und wird dabei ein tatsächlicher Ausfallzeitraum von mehr als einem Werktag erreicht, ist der Kunde berechtigt, die monatlichen Entgelte und Gebühren ab dem Zeitpunkt des Eintritts bis zum Wegfall der Behinderung entsprechend zu mindern. Eine erhebliche Behinderung liegt vor, wenn

8.3 a) der Kunde aus Gründen, die dieser nicht selbst oder die Dritte zu vertreten haben, nicht mehr auf die Anbieterin – Infrastruktur zugreifen und dadurch die in dem Vertrag verzeichneten Dienste nicht mehr nutzen kann und

8.3 b) die Nutzung dieser Dienste insgesamt wesentlich erschwert ist bzw. die Nutzung einzelner der in dem Vertrag verzeichneten Dienste unmöglich wird oder vergleichbare Beschränkungen vorliegen.

8.4 Bei Ausfallen von Diensten wegen einer außerhalb des Verantwortungsbereichs der Anbieterin liegenden Störung ist die Minderung ausgeschlossen. Gleiches gilt für den Ausfall von Diensten aufgrund notwendiger Betriebsunterbrechungen gem. 10 der AGB.

9. Zahlungsverzug

9.1 Die Zahlung erfolgt für den gewählten Abrechnungszeitraum im Voraus. Sollte keine (weitere) Zahlung erfolgen, gilt der Prepaid-Vertrag als beendet. Nach sieben (7) Tagen wird der Dienst mit vorheriger Ankündigung per E-Mail vollständig und unwiderruflich gelöscht.

9.2 Die Geltendmachung weiterer Ansprüche bleibt der Anbieterin vorbehalten.

10. Verfügbarkeit der Dienste

Die Anbieterin bietet seine Dienste 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche an. Notwendige Betriebsunterbrechungen für vorbeugende Wartungsarbeiten werden frühestmöglich angekündigt. Die Anbieterin wird Störungen seiner technischen Einrichtungen im Rahmen der bestehenden technischen und betrieblichen Möglichkeiten schnellstmöglich beseitigen. Die Anbieterin haftet nicht für Unterbrechungen, verursacht durch unvorhersehbare Ereignisse oder höhere Gewalt.

11. Geheimhaltung /Datenschutz

11.1 Der Vertragspartner wird hiermit gem. § 33 Absatz 1 des Bundesdatenschutzgesetzes davon unterrichtet, dass die Anbieterin personenbezogene Daten in maschinenlesbarer Form und für Aufgaben, die sich aus dem Vertrag ergeben, maschinell verarbeitet.

11.2 Soweit sich die Anbieterin Dritter zu Erbringung der angebotenen Dienste bedient, ist die Anbieterin berechtigt, die Teilnehmerdaten unter Beachtung der Regelung des § 28 BDSG offenzulegen. Dazu ist die Anbieterin im übrigen in den Fällen berechtigt, in denen die Erkennung, Eingrenzung und Beseitigung von Störungen und Fehlern in den Anlagen der Anbieterin sowie in den in Anspruch genommenen Anlagen Dritter die übermittlung von Daten nötig machen.

11.3 Die Anbieterin erklärt, dass Ihre Mitarbeiter, die im Rahmen dieses Vertrages tätig werden, auf das Datengeheimnis gem. § 5 BDSG verpflichtet worden sind und Anbieterin die nach § 9 BDSG erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen getroffen hat, um die Ausführung der Vorschriften des BDSG zu gewährleisten.

12. Haftung und Haftungsbeschränkungen

12.1 Für Sach- und Rechtsmängel haftet die Anbieterin nach den gesetzlichen Bestimmungen. Sind an dem Vertrag nur Kaufleute beteiligt, so gelten ergänzend die §§ 377 ff. HGB.

12.2 Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet die Anbieterin unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Die Anbieterin haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) und für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer Pflichten haftet die Anbieterin nicht.

12.3 Die Haftungsbeschränkungen des Abs. 2 gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

12.4 Ist die Haftung der Anbieterin ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

12.5 Der Kunde haftet für alle Folgen und Nachteile, die Anbieterin oder Dritte, durch die missbräuchlich oder rechtswidrige Verwendung der Dienste oder dadurch entstehen, dass der Kunde seinen sonstigen Obliegenheiten nicht nachkommt.

13. Schlussbestimmungen

13.1 Erfüllungsort für sämtliche vertraglichen Leistungen ist der Sitz der Anbieterin in Trier, Bundesrepublik Deutschland.

13.2 Verträge, die aufgrund dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen geschlossen werden, unterliegen deutschem Recht. Bestimmungen des internationalen einheitlichen Kaufgesetzes (UN-Kaufrecht) sind, soweit zulässig, abbedungen.

13.3 Gegenüber vollkaufmännischen Kunden gilt der Sitz der Anbieterin als Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis. Ebenso gilt dies gegenüber juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen. Die Anbieterin ist jedoch auch berechtigt, am Sitz des Kunden zu klagen.

13.4 Sollte eine Bestimmung dieser Vereinbarung ganz oder teilweise nichtig oder unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahe kommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmungen gekannt hätten. Gleiches gilt für die Unvollständigkeit der Bestimmungen entsprechend.